Willkommen bei der Bienenschule

Auf ein Neues!

Der Frühling ist da!!!

Nach dem knackigen Winter ist er etwas verspätet auch im Glarnerland angekommen. Der Schnee schmilzt im Sonnenlachen immer rascher dahin und endlich können wir die Bienenschule wieder betreten.

 

Der Wald empfängt uns mit den blauen Tupfern der Leberblümchen. Im Weiher tummeln sich zuhauf die Frösche und wo das Eis gerade geschmolzen ist schwimmt schon erster Laich. Das von der meterdicken Schneedecke noch platte Gras sammelt Kraft, um sich empor zu recken. Erste Bienen und Hummeln suchen nach Pollenquellen, um ihr Volk auch dieses Jahr wieder neu aufzubauen.

first contact 2012 first contact 2012

Dem strengen Winter fielen leider einige der neu gepflanzten Bäume zum Opfer. Manche brachen unter der Schneelast, andere wurden von hungrigen Rehen ordentlich gekürzt. Sie erhalten würdige Nachfolger aus der Wildobstbaumschule von Pavel Beco (KLICK). Die verbleibenden Bäume starten umso stärker in den Frühling und zeigen schon kräftige Triebe.

 

Der Frühling bringt neue Kraft, das Projekt Bienenschule weiter voranzutreiben. Im Winter haben wir uns weiter Gedanken zum Lehrprogramm gemacht, dass nun in die Tat umgesetzt werden soll.

 

Wir knüpfen an das erfolgreiche Jahr 2011 an und starten mit Euch aktiv an den Ostertagen mit verschiedenen Arbeiten vor Ort…

 

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Was machen wir?

Der Verein Bienenschule Glarus Süd möchte gezielt Kinder und interessierte Erwachsene über die Vorgänge in der Natur und Wichtigkeit der Kreisläufe informieren.

Auf Führungen mit Schulklassen und Familien wird über die Zusammenhänge unseres Ökosystems informiert.

 

Auf spielerische Weise erlebt, prägen sie sich die vielen interessanten und wichtigen Erkenntnisse mit Freude und ganz nebenbei gut ein.

„Menschen bilden bedeutet nicht ein Glas zu füllen,
sondern ein Feuer zu entfachen.“
Zitat von Aristophanes 445-365 v.u.

 

Informationen dazu schicken wir Ihnen gern per Mail zu!

Wieso "Bienen"-schule

Anhand der Biene und all ihren kleinen und grossen Kollegen können wir gut beobachten wie Natur funktioniert. Das zu verstehen ist sehr wichtig - da wir Menschen genauso Teil der Natur sind und gut auf sie achten müssen.

 

Aktuell sterben tausende Bienenvölker - Grund genug zu handeln.

 

Besonders den Kindern soll auf den Führungen und Veranstaltungen der Samen des Begreifens mitgegeben werden, der dann wächst, blüht und Früchte trägt.

 

Per Landsgemeinde beschlossen die Bürger des Kantons Glarus, dass nur mit der  Honigbienenrasse "Apis mellifera mellifera" geimkert werden darf. Das macht Sinn - denn diese "dunkle Landrassebiene" hat sich über Jahrtausende an die lokalen Verhältnisse angepasst.

 

Im Frühling 2012 soll ein Schwarm auf dem Gelände einziehen - jedoch an einem geschützten Ort, ausserhalb des Publikumsbetriebes.

 

Wildbienen sind harmlos - wir brauchen keine Angst vor Stichen zu haben. Für die Lehrtätigkeiten befassen wir uns daher vorwiegend mit den verschiedenen Wildbienen und Ihren Lebensräumen.

 

In Sachen Honigbienen arbeiten wir mit dem kantonalen Imkerverein zusammen, bei dem Honigbienen in sicherer Umgebung beobachtet werden können.

Wie jeder helfen kann

Gib den Wildbienen Nahrung

Säe einheimische Blumen wie Kornblumen, Schafgarbe oder Fingerkraut. Schaffe einen "wilden Platz", wo die Natur wachsen darf wie sie will.

 

Iss nur Honig vom Bio-Imker aus der Region.

Der Honig und die Pollen aus der Umgebung sind am besten für den Körper. Die Honigbienen sammeln den Pollen und Nektar von den Pflanzen aus Deiner Umgebung.

=> Speziell Leute mit Heuschnupfen hilft es, wenn Sie schon im Winter Honig aus der Umgebung naschen. So kann sich der Körper durch die im Honig befindlichen Pollen optimal vorbereiten!

=> Ganz nebenbei unterstützt Du damit auch die aufwändige Arbeit der Imker in Deiner Region.

=> Du vermeidest, dass sich Bienenkrankheiten aus dem Ausland bei uns ausbreiten. Bienen sind Schleckmäuler und holen sich gern Honigreste aus ungewaschenen Gläsern. Leider holen sie sich dabei auch schnell die Krankheiten der ausländischen Bienen.

 

Bastle dir dein eigenes Wildbienen Hotel:

Viele Bienen- und Wespenarten leben natürlicherweise in Löchern in Holz (verlassene Käferfraßgänge). Diesen Arten kann man leicht Nisthilfen bauen und anbieten.

 

Man nimmt dazu beliebig große Hartholzblöcke und bohrt Gänge von 2-10 mm Durchmesser hinein. Gänge von 3-6 mm sollten anteilsmäßig überwiegen, da hier die meisten Arten zu erwarten sind.

Die Gänge sollten so tief wie möglich ins Holz reichen (max. 15 cm), in jedem Fall innen aber abgeschlossen sein, das Holz also nicht komplett durchbohren. Die Bohrungen werden außen geglättet, damit keine Splitter den Eingang behindern.

 

Wer einen ganzen alten Holzstamm (z.B. Obstbaum) hat, kann diesen durch viele Löcher zu einem wahren Bienenparadies umfunktionieren. Aber auch kleine Baumscheiben oder Holzreste vom Schreiner können schon helfen. Das angebohrte Holz sollte dann möglichst regensicher so aufgestellt werden, dass die Gänge waagerecht ausgerichtet sind und möglichst viel Sonne erhalten.

Standort

An bester Lage liegt die "Schwändi" auf ca. 600 müm in Diesbach Glarus Süd.